„Und wenn es sich gemäß den Zeiten und Bedürfnissen ergeben sollte, etwas neu zu ordnen oder etwas anders zu machen, tut es klug und nach guter Beratung.“
Aus dem letzten Testament von Angela Merici (1539), der Gründerin des Ursulinenordens

 

Inhalt "Aktuelles"
Online-Symposium am 17.02.2021
Abrissbeschluss des Landkreises
Verschiedene Stellungnahmen
Abriss: Schulhof = Campus?
Ausstellung in der Rathaus-Galerie
Eindrücke aus der Ausstellung
Abriss - NEIN !!!
Es stand in der Zeitung ...
Hier unser Flyer ...

 
 
Kerzen an der Mahntafel am 31.01.2021, dem Tage vor dem Beginn des Abrisses
 


ABRISS NIEMALS !


    Der Schulausschuss und Kreisausschuss haben in öffentlicher Sitzung den Abriss des historisch wertvollen Schulhauses beschlossen.

    In eigener Sache ...

     

    Begründungen:
    In dem Gebäude seien relativ kleine Klassenräume und große Verkehrsflächen vorhanden. Seit der Inbetriebnahme des Gebäudes H werde das Gebäude A nicht mehr vom Kreisgymnasium St. Ursula genutzt. Auch mittel- bis langfristig werde das Gebäude A für den Schulbetrieb des Kreisgymnasiums St. Ursula nicht mehr benötigt.
    Gegendarstellung: Die Innnenwände zwischen den Klassenräumen können beliebig gesetzt werden. Sie sind "nicht tragende Wände". Wegen der wachsenden Schülerzahlen im Emsland und den Folgen der "Corona-Krise" kann der Bedarf nur schwer abgeschätzt werden. Außerdem ist - unseres Wissens - kein Konzept für eine evtl. auch "der Schule dienliche" Nutzung - Forderung des Schulleiters - erstellt worden. Bläserklassenunterricht findet z.T. in der Klosterkirche bei im Winter nicht zumutbaren Temperaturen oder in unterrichtsnahen Räumen, was zu einer Beeinträchtigung des Unterrichts führt, statt.
    Das Gebäude A befinde sich in zentraler Lage auf dem Schulgelände. Dies führe zu einer sehr beengten Situation. Die Schaffung eines angemessenen Schulhofes, mit entsprechenden Bewegungsangeboten und Sitzgelegenheiten, seien auf dem Gelände aktuell nicht möglich.
    Gegendarstellung: Es ist ein sehr großer Schulhof (Rasen an der Kolpingstraße, Rasenfläche an der alten Klostermauer, Tischtennisplatten an verschiedenen Orten auf dem Schulhof, eine neu angelegte Terrasse am H-Gebäude) vorhanden. Sitzmöglichkeiten gibt es jetzt schon zwischen dem A- und G-Gebäude und A- und H-Gebäude. Manche Schule verfügt bei deutlich größerer Schülerzahl über weniger Bewegungsfläche für die Schülerinnen und Schüler.
    Die Schulleitung und der Schulvorstand des Kreisgymnasiums St. Ursula hätten sich für einen Abriss des Gebäudes A ausgesprochen. Die Schule habe die Errichtung eines campusähnlichen Schulhofes auf der Grundfläche des Gebäudes A beantragt. Im Rahmen der Schulhofgestaltung könnten, wie vom Schulvorstand vorgeschlagen, Maßnahmen umgesetzt werden, die an das Gebäude A bzw. an die Zeit des Ursulinenklosters bzw. die Nutzung als NPEA erinnern.
    Gegendarstellung: Es ist überhaupt nicht klar, was der Schulleiter mit einem campusähnlichen Schulhof meint. Erinnerungstafeln können den Wert des historischen Gebäudes, eines "Denk-mal-nach"-Objekts nicht ersetzen.
(c) vg - Initiative zum Erhalt des Schulaltbaus am Kreisgymnasium St. Ursula