„Und wenn es sich gemäß den Zeiten und Bedürfnissen ergeben sollte, etwas neu zu ordnen oder etwas anders zu machen, tut es klug und nach guter Beratung.“
Aus dem letzten Testament von Angela Merici (1539), der Gründerin des Ursulinenordens

 

Inhalt: "Ursulinen"
Mädchen und Frauenbildung
Schulreformen 1888 - 1914
Der Weg zum Oberlyceum
Neuspr. Gymnasium für Mädchen
Leben in der Klosterschule
Historische Aufnahmen
Der Angela Merici - Preis

 
 

Der Schulaltbau in den 1930er Jahren
Fundstelle: Bibliothek des Ursulinenklosters Haselünne, Paulusweg 43

 

 

Privates neusprachliches Gymnasium für Mädchen


    Im Jahre 1956 erhielt die St. Ursula-Schule die Bezeichnung "Privates staatlich anerkanntes neusprachliches Gymnasium für Mädchen"

    Durch die Erschließung des Emslandes nach dem Zweiten Weltkrieg kamen nun immer mehr Fahrschülerinnen in die St. Ursula-Schule. Im Jahre 1964 wurde an der Klosterstraße ein Neubau (jetzt Haus G) errichtet mit Fachräumen für Chemie und Physik, einem Lehrerzimmer (1. OG mit Balkon) und Sekretariat. Im Sockelgeschoss erhielten die Fahrschülerinen einen Aufenthaltsraum.

    1968 erklärten die Ursulinen die Bereitschaft zur Aufnahme von Jungen, nachdem ein Antrag der Stadt auf Errichtung eines öffentlichen Gymnasiums abgelehnt worden war. Seit dem Schuljahr 1968/69 war die St. Ursula-Schule nun koedukatives Gymnasium. Dadurch erfolgte wiederum ein starker Anstieg der Schülerzahlen. Der Lehrermangel und die anstehende Schulreform veranlasste die Ursulinen, die Schule an den Landkreis Meppen zu übergeben.

    1972 erfolgt dann die Übergabe an den Landkreis.

(c) vg - Initiative zum Erhalt des Schulaltbaus am Kreisgymnasium St. Ursula