„Und wenn es sich gemäß den Zeiten und Bedürfnissen ergeben sollte, etwas neu zu ordnen oder etwas anders zu machen, tut es klug und nach guter Beratung.“
Aus dem letzten Testament von Angela Merici (1539), der Gründerin des Ursulinenordens

 

Inhalt: "Zukunft"
Erinnerung: Kirche-Kloster-Schule
Ein "schuldienliches" Konzept
Der Schulhof - ein Campus!
Der Schulhof - nur Rasen?
Warum A oder G abreißen?
Nutzungskonzepte - Denkanstöße
Bsp. Nutzung des EG und 1. OG
Bsp. Nutzung des Zeichensaals
Bsp. Nutzung des Dachgeschosses
Bsp. Nutzung des Sockelgeschosses

 
 

Der Schulaltbau in den 1930er Jahren
Fundstelle: Bibliothek des Ursulinenklosters Haselünne, Paulusweg 43

 

 

Warum die Alternative: A oder G abreißen?



    Berechnugen auf der Grundlage der Schülerentwicklung haben ergeben, dass bei derzeitig gültigen Klassenfrequenzrichtwerten acht Klassenräume im Gebäude A oder G benötigt werden. Im Altbau stünden weitere Räume für alternative bzw. zusätzliche Aktivitäten (Übungsräume für die Bläserklasse) zur Verfügung. Das wäre auch für die Entwicklung der Schule von Nutzen. Es müsste nur ein "der Schule dienliches" Gesamtkonzept entwickelt werden, Ansätze sind vorhanden.
    Im Altbau könnte man auch Räume für die Musikschule, für die VHS oder für den Heimatverein bereitstellen, die auch vom Kreisgymnasium St. Ursula zusätzlich genutzt werden könnten, oder ....

    Warum überhaupt ein Abriss?

    Das in den 1960er Jahren erstellte G-Gebäude liegt an der Klosterstraße. Man könnte es aus für andere Zwecke nutzen. Hier hätte die Stadt sicher - auch in Hinsicht auf die Neugestaltung der Klosterstraße/Kolpingstraße - gute schulverträgliche Ideen. Der Eingang zu diesem Gebäude ließe sich ohne großen Aufwand an die Giebelseite verlegen. So könnte man ohne weiteres beide Gebäude sinnvoll nutzen! Auch hier könnte die VHS einziehen oder - was von mehreren Seiten schon diskutiert worden ist - eine "Jugendeinrichtung" ihren Platz finden. Da die derzeitige Grundschule, die Paulusschule, aus allen Nähten platzt, wäre es auch möglich, hier eine zweite innerstädtische Grundschule anzusiedeln. Auch für die Kolleginnen und Kollegen des Kreisgymnasiums St. Ursula könnte die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehren der Grundschule von Nutzen sein. Die Stadt, allen voran der Bürgermeister, müsste sich hier engagieren.

Diese Alternative - A oder G abreißen - muss nicht sein!

(c) vg - Initiative zum Erhalt des Schulaltbaus am Kreisgymnasium St. Ursula