„Und wenn es sich gemäß den Zeiten und Bedürfnissen ergeben sollte, etwas neu zu ordnen oder etwas anders zu machen, tut es klug und nach guter Beratung.“
Aus dem letzten Testament von Angela Merici (1539), der Gründerin des Ursulinenordens

 

Inhalt: "Zukunft"
Erinnerung: Kirche-Kloster-Schule
Ein "schuldienliches" Konzept
Der Schulhof - ein Campus!
Der Schulhof - nur Rasen?
Warum A oder G abreißen?
Nutzungskonzepte - Denkanstöße
Bsp. Nutzung des EG und 1. OG
Bsp. Nutzung des Zeichensaals
Bsp. Nutzung des Dachgeschosses
Bsp. Nutzung des Sockelgeschosses

 
 

Der Schulaltbau in den 1930er Jahren
Fundstelle: Bibliothek des Ursulinenklosters Haselünne, Paulusweg 43

 

     

    Nutzungsmöglichkeiten - Konzeptansätze


    Wie kann es weitergehen? Eine wichtige Frage lautet: sind im Haushalt des Landkreises für 2021 bereits Kosten für den Abriss und die Neugestaltung der Fläche eingestellt? Das dürfte ja wohl eine erhebliche Summe sein!

    Die Anregungen stammen von Andreas Lembeck und sind von der Intitiative ergänzt worden. Andreas Lembeck ist ehemaliger Haselünner (Bäckerei Lembeck, Kirchstraße), war Schüler des Kreisgymnasiums St. Ursula Haselünne und ist jetzt Leiter der VHS Ganderkesee-Hude

    Wenn also die Stadt Haselünne nicht kaufen möchte und der Landkreis abreißen will, welche Alternative gibt es? Wohl nur der Kauf und die Sanierung durch Dritte. Der Landkreis müsste für den obligatorischen Euro verkaufen und mindestens das Geld auf den Tisch legen, dass für Abriss und Neugestaltung der Freifläche aufzubringen wären. Zudem Fördermittel durch Bund, Land, Stiftungen. Woher die Zuschüsse kommen können, hängt natürlich wesentlich von der künftigen Nutzung ab.

    Beispiele:

    Ein oder zwei "artists in residence", die zeitlich befristet im obersten Stockwerk wohnen und den früheren Zeichensaal als Atelier nutzen: diverse Kunststiftungen (z.B. Kulturstiftung des Bundes) bis hin zur Emsländischen Landschaft.
    Ergänzung:
    Besser könnte man Räume im derzeitigen Gebäude G mit Eingang zur Klosterstraße als Wohnungen einrichten. Das würde den Schulbetrieb nicht stören. Und die Anwesenheit von Künstlern könnte der Schule "dienlich" sein.

    Dokumentations- und Informationszentrum "Schule im Nationalsozialismus": Bundes- und Landeszentrale für politische Bildung, Nds. Kultusministerium, Nds. MWK, Landkreis Emsland, Stadt Haselünne, Stiftungen der Parteien, Gewerkschaften, Industrie.

    Vermietung einer Etage / einzelne Räume an Agenturen, Kulturschaffende u.a. Nutzer/innen: finanziert durch mögliche Kreditaufnahme; erforderlich: Mieteinnahmen generieren.
    Ergänzung:
    Besser könnte man Räume im derzeitigen Gebäude G mit Eingang zur Klosterstraße als Wohnungen einrichten. Das würde den Schulbetrieb nicht stören. Und die Anwesenheit von Kulturschaffenden könnte der Schule "dienlich" sein.

    (Kommunales) Jugendzentrum im Souterrain: Stadt Haselünne, Landkreis Emsland (falls Räume auch für Gymnasium genutzt werden), Nachhilfe/Lernförderung (BuT-Paket des Bundes).
    Ergänzung:
    Ein derartiges Zentrum könnte eher im derzeitigen Gebäude G seinen Platz mit Eingang zur Klosterstraße finden. Das würde den Schulbetrieb nicht stören. Und könnte auch der Schule "dienlich" sein.

    Eigenmittel:
    Wenn also vom Landkreis gekauft wird, wer übernimmt das Objekt? Eine Stiftung? Eine Genossenschaft?
    Zwei Beispiele aus meiner Heimatstadt Oldenburg (Andreas Lembeck) sind das "Poly-Haus" und das "Globe", beides Kulturgenossenschaften (e.G.), die Gebäude erworben, umgebaut und einer Nutzung zugeführt haben - bis zur Vermietung von Räumen an (Kunst-) Agenturen und Kulturschaffende. https://www.globe-oldenburg.de/home.html bzw. https://www.polygenos.de/
    Bei der Rechtsform der Genossenschaft hat beide Kulturgenossenschaften der Genossenschaftsverband Weser-Ems im Vorfeld beraten.
    Unabhängiger Experte für diese Art der Genossenschaft ist Prof. Dr. Nico Paech (geboren in Schüttorf, wohnt m.W. in Oldenburg): https://de.wikipedia.org/wiki/Niko_Paech. Hat Polygenos kräftig beraten und unterstützt und arbeitet dort immer noch mit!
    Ergänzung:
    Ein derartiges Zentrum könnte eher im derzeitigen Gebäude G seinen Platz mit Eingang zur Klosterstraße finden. Das würde den Schulbetrieb nicht stören und könnte auch der Schule "dienlich" sein.

(c) vg - Initiative zum Erhalt des Schulaltbaus am Kreisgymnasium St. Ursula